WM 2014: FIFA greift gegen Togo, Äthiopien und Kamerun durch

By | 7. Juli 2013
WM-Qualifikation: FIFA leitet Disziplinarverfahren gegen drei Verbände ein

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Mitte Juni hatte der Fußball-Weltverband FIFA gegen drei afrikanischen Verbände ein Disziplinarverfahren aufgrund des Einsatzes nicht spielberechtigter Akteure in der WM-Qualifikation eingeleitet. Als Ergebnis dieser Untersuchung wurden Togo und Äthiopien nun Punkte abgezogen. Auch dem kamerunischen Verband droht erneuter Ärger mit der FIFA.

Der Weltverband wandelte einen 2:1-Sieg Äthiopiens Ende März gegen Botswana wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers in eine 0:3-Niederlage um. Der äthiopische Spieler Minyahile Teshome Beyene lief trotz einer Sperre nach zwei Gelben Karten im WM-Qualifikationsspiel gegen Botswana auf. Damit haben die Ostafrikaner vor dem letzten Spieltag der Gruppe A nur noch zwei Punkte Vorsprung statt fünf auf Verfolger Südafrika. Am 6. September muss Äthiopien in der Zentralafrikanischen Republik ran, Südafrika empfängt Botswana zu Hause.

Kamerun gewinnt am grünen Tisch und muss dennoch um die WM-Teilnahme zittern

Auch Togo wurde aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs von der FIFA mit Punktabzug bestraft. Ein 2:0 Erfolg gegen Kamerun wurde in 3:0 für den Gegner umgewandelt. Mit Jaques Alexys Romao kam ebenfalls ein Spieler zum Einsatz, der aufgrund zweier Gelber Karten eigentlich nicht spielen durfte.

Damit übernimmt Kamerun nun mit 10 Punkten die Tabellenführung in Gruppe I vor Lybien. Dennoch muss die Mannschaft mit dem deutschen Nationaltrainer Volker Finke weiterhin um die WM-Teilnahme zittern. Wegen staatlicher Einmischung in die Arbeit des nationalen Fußballverbandes ist Kamerun von der FIFA  provisorisch suspendiert worden. Damit ist Kamerun für sämtliche offiziellen FIFA-Begegnungen gesperrt, dies könnte auch das kommende WM-Qualifikationsspiel gegen Libyen Anfang September betreffen. Die Sperre hält bis zur Korrektur der Mängel innerhalb des Verbands an.

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