WM-Quali Europa: Alle Ergebnisse der Gruppe A, B, D & E

By | 7. September 2013
WM 2014 Brasilien

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Ihr wollt wissen wie eure Lieblingsmannschaft in der WM-Qualifikation abgeschnitten hat? Das erfahrt Ihr hier bei uns im Überblick über die Gruppen A, B, D und E.

Gruppe A

Der Gruppenerste und –zweite der Gruppe A musste jeweils auswärts ran und beide Aufgaben waren durchaus anspruchsvoll. Auch wenn die Serben die Qualifikation so gut wie sicher verpasst hatten, so wollten sie dem ungeliebten Nachbarn Kroatien dennoch die Punkte stehlen, damit dieser es schwer haben würde, die Qualifikation erfolgreich zu meistern.

Hatten die Serben im Hinspiel in Zagreb jegliche Einsatzbereitschaft vermissen lassen und verdient mit 0:2 verloren, so konnten sie im Rückspiel gegen Kroatien ein 1:1 (0:0) verbuchen. Auch mehr als 20 Jahre nach Beginn der Jugoslawienkriege sind Spiele dieser Nationen immer noch eine brisante Angelegenheit, so auch diese. Das Abspielen der kroatischen Nationalhymne hat ein gellendes Pfeifkonzert nach sich gezogen, viele Aktionen auf dem Platz wurden lautstark von den Zuschauern begleitet. An roten Karten hat es diesem Balkanduell ebenfalls nie gemangelt, auch diesmal flogen 2 Spieler (je einer von beiden Teams) vom Platz.

Belgien wiederum löste seine Aufgabe in Schottland souverän. Defour und Mirallas sorgten beim 2:0 (1:0)-Sieg dafür, dass die Belgier weiterhin von der Tabellenspitze grüßen können. Die bisherige starke Vorstellung Belgiens in der Qualifikation wurde im Glasgower Hampden Park bestätigt. Durch das gleichzeitige Unentschieden der Kroaten haben die Belgier nun eine ausgezeichnete Ausgangsposition für eine erfolgreiche Qualifikation.

Am 11.10. kommt es dann im Zagreber Maksimir zum Showdown zwischen den beiden Spitzenteams. Belgien kann mit einem Punkt die direkte Qualifikation klar machen, für Kroatien ist es die letzte Chance, Belgien doch noch mal anzugreifen.

Im dritten Spiel schlug Mazedonien Wales mit 2:1.

Gruppe B

Ohne Niederlage ist die italienische Nationalelf bisher durch die Qualifikationsgruppe B gekommen. Italien steuert damit nach dem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen Verfolger Bulgarien mit großen Schritten auf die Endrunde in Brasilien zu. Dank des Treffers von Gilardino erledigte die Squadra Azzurra ihre Pflichtaufgabe in Palermo. Bedanken können sie sich dabei bei Buffon, der in Weltklassemanier zwei einhundert-prozentige Torchancen der Osteuropäer vereitelte. Die Südeuropäer liegen nun mit 17 Punkten komfortabel an der Tabellenspitze und können für die Endrunde in Brasilien planen.

Überraschung in Prag. Gegen Armenien kam die tschechische Republik nicht über ein 1:2 heraus. In der Prager Eden Aréna, in der letzte Woche noch das SuperCup-Spiel zwischen Bayern und Chelsea ausgetragen wurde, verpassten es die Tschechen, an den Bulgaren vorbei zu ziehen. Mit dem Sieg der Armenier haben auch diese wieder alle Chancen auf Platz 2. Spannung pur: Den Tabellenzweiten trennen vom Tabellenfünften gerade mal ein Punkt.

Chancen bestehen weiterhin für die Dänen. Diese gewannen bei Schlusslicht Malta mit 2:1 und finden sich auf Platz 4 wieder.

Gruppe D

Sechs Spiele, sechs Siege. Die bisher makellose Bilanz des nullmaligen Weltmeisters Niederlande konnte sich sehen lassen. Mit dem überraschenden 2:2 in Estland haben sie zwar ihre blütenweiße Weste verloren; sechs Punkte Abstand auf den Zweitplatzierten dürften allerdings nicht mehr zu verspielen sein. Die Niederländer werden sehr wahrscheinlich 2014 in Brasilien dabei sein.

Wesentlich interessanter war in dieser Gruppe das Spiel zwischen Platz 2 und 3, Rumänien traf im Nationalstadion Bukarests auf Ungarn. Das wichtige 3:0 für Rumänien bedeutet eine hervorragende Ausgangsposition für die Mannschaft. In den verbleibenden drei Spielen spielt man zweimal zuhause (Türkei, Estland) sowie in Andorra. Rumänien kann es also aus eigener Kraft schaffen, in die Play-Off-Runde einzuziehen.

Die Chancen für die Magyaren sind nicht mehr die größten. Zwar hat man ebenfalls noch zwei Heimspiele, gleichzeitig muss man aber noch bei den starken Niederländern ran. Ob die Ungarn die Geschicke noch drehen können, bleibt abzuwarten.

Das dritte Spiel zwischen der Türkei und Andorra endete erwartungsgemäß 5:0. Die Türken haben wohl die geringsten Chancen, da sie von den drei Teams, die noch um Platz 2 kämpfen, das mit Abstand schwerste Restprogramm haben. Wollen sie bei der WM in Brasilien dabei sein, dann ist ein Sieg am kommenden Dienstag in Rumänien Pflicht.

Gruppe E

Wie die Schweizer sich DAS noch haben nehmen lassen können, wissen sie wohl selbst nicht genau. Im Berner Stade de Suisse führte das Team von Ottmar Hitzfeld schon mit 4:1 gegen Island, bevor sie in der 91. Minute noch den 4:4-Ausgleichstreffer erhielten. Die Eidgenossen verspielten damit die große Chance, sich von Norwegen abzusetzen. Vier Punkte beträgt der Vorsprung noch, die nächste Partie am Dienstag bei den Norwegern wird damit zum Zitterspiel. Verliert die Schweiz auch dort, dann ist die direkte Qualifikation zur Weltmeisterschaft ernsthaft in Gefahr. Mit einer Trotzreaktion und einem Sieg in Skandinavien können die Schweizer den blamablen Auftritt gegen Island aber vergessen machen und für die Weltmeisterschaft planen.

Norwegen löste seine Pflichtaufgabe gegen Zypern locker mit 2:0 (1:0) und verteidigt den zweiten Platz gegen Albanien und Island. Ähnlich wie in Gruppe B bietet diese Gruppe Spannung bis zum Schluss, nur zwei Punkte trennen den Tabellenzweiten vom –fünften. Slowenien meldet sich durch den 1:0-Erfolg gegen Albanien ebenfalls zurück im Kampf um den zweiten Platz. 

Alle Ergebnisse der europäischen Qualifikationsrunden könnte Ihr hier bei uns nachlesen!

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