WM 2014: FIFA verhängt drakonische Strafe gegen Josip Simunic

By | 17. Dezember 2013
WM 2014: FIFA verhängt drakonische Strafe gegen Josip Simunic

AFP

Der Fußball-Weltverband FIFA hat den kroatischen Nationalspieler und Ex-Bundesliga Profi Josip Simunic nach dem Eklat im Playoff-Rückspiel gegen Island für zehn Pflichtspiele gesperrt. Der 35-jährige Innenverteidiger von Dinamo Zagreb wird damit nicht an der Fußball-WM kommendes Jahr in Brasilien teilnehmen können.

Mit solch einer drakonischen Sprache hätten wohl die wenigstens Fans und Verantwortlichen in Kroatien gerechnet, Josip Simunic wurde von nach dem Eklat am 19. November im Playoff-Rückspiel gegen Island von der FIFA für zehn Pflichtspiele gesperrt.

Der 35-jährige Innenverteidiger nahm sich nach dem 2:0-Erfolg in Zagreb gegen Island das Stadion-Mikrofon und rief in Richtung der Fans im Wechselgesang mit dem Publikum „Za Dom – Spremni!“. Während Simunic dies nach dem Spiel als Ausdruck einer sehr persönlichen Emotion bezeichnete, wirft ihm die FIFA vor, dass es sich dabei um die Grußformel der kroatisch-faschistischen Ustascha-Bewegung handelte.

Neben der Sperre muss muss Simunic noch eine Geldstrafe in Höhe von rd. 25.00 Euro zahlen. Zuvor wurde er bereits von der kroatischen Justiz zu einer Strafe von rd. 3.200 Euro verurteilt.

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