WM 2014: Erneuter Todesfall auf WM-Baustelle in Manaus

By | 8. Februar 2014
WM 2014: Wie weit ist der Stadionausbau in Brasilien?

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Auf der Baustelle des WM-Stadions in Manaus kam es am gestrigen Freitag erneut zu einem tödlichen Unfall bei dem ein Bauarbeiter an den Folgen einer Kopfverletzung ums Leben gekommen ist. Dies war bereits der dritte Todesfall während des Baus der Arena Amazonia.

Erst diese Woche hatte sich FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke im Rahmen der SpoBiS, Europas größtem Sport-Business-Kongress, in Düsseldorf über den aktuellen Stand der WM-Baustellen in Brasilien geäußert und betont, dass alle Stadien bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft am 12. Juni rechtzeitig fertiggestellt werden. Doch zu welchem Preis muss man sich mittlerweile Fragen, wenn man sich vor Augen führt, dass es gestern erneut zu einem tödlichen Unfall auf der WM-Baustelle in Manaus gekommen ist.

Auf der Baustelle der Arena Amazonia in Manaus wurde ein 55 Jahre alter Arbeiter beim Abbau eines Baukrans von einem herunterstürzenden schweren Metallteil am Kopf getroffen. Er starb am gestrigen Freitag an den Folgen dieser Verletzung. Valcke äußerte sich per Twitter wie folgt zu diesem Vorfall:

Die FIFA und das lokale Organisationskomittee sind tief bestürzt über diesen Unfall. Unser Mitgefühl gilt der Familie

Das erschreckende daran ist die Tatsache, dass dies bereits der dritte Unfall mit Todesfolge in Manaus war. Im März 2013 war ein Arbeiter nach einem Sturz in Manaus ums Leben gekommen, und im Dezember starb ein 22-Jähriger, der aus fast 40 Metern Höhe von einem Kran gestürzt war.

Die Arbeiten an der WM-Arena sollen bis Mitte Februar abgeschlossen werden. In der Arena Amazonia werden insgesamt vier Vorrundenspiele stattfinden, unter anderem auch die Begegnung USA gegen Portugal aus der deutschen WM-Gruppe G.

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