Wettquoten Algerien Weltmeister 2014

Die wenigsten Fans und Experten hätten nach den eher durchwachsenen Auftritten Algeriens bei der WM 2010 und den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2013 damit gerechnet, dass die Wüstenfüchse so souverän durch die WM-Qualifikation 2014 kommen. Die Algerier gewannen fünf ihrer sechs Gruppenspiele und setzten sich damit problemlos an die Spitze einer Gruppe, die im Vorfeld durchaus knifflig erschienen war. Gruppengegner waren Mali, Benin und Ruanda.

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Algerien
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In der abschließenden Playoff-Runde musste man dann gegen Burkina Faso antreten, einem Team der Stunde in Afrika, das beim Afrikanischen Nationen-Pokal 2013 vollkommen überraschend den zweiten Platz belegte. Hier unterlag Algerien im Hinspiel aufgrund mit 2:3. Das Ticket für Brasilien machten die Algerier dann mit einem routinierten 1:0-Erfolg im Rückspiel vor heimischem Publikum perfekt.

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Die algerische Nationalmannschaft

Die wenigsten Fußball-Fans in Deutschland kennen wohl mehr als 2-3 Nationalspieler aus Algerien, umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Nordafrikaner über einen qualitativen Kader verfügen bei denen eine Vielzahl an Spielern ihre Geld in den europäischen Top Ligen in Spanien, Italien oder England verdient.

Vor allem in der Offensive liegen die größten Qualitäten der Algerier, angeführt werden sie dort von Sofiane Feghouli (FC Valencia), der 24-jährige ist so etwas wie der Spielmacher der Afrikaner und hat sich seit seinem Wechsel im Sommer 2010 zum absoluten Stammspieler und Leistungsträger in Valencia entwickelt. Mit Yacine Brahimi (FC Granada) spielt ein weiterer offensiver Mittelfeldspieler in der Primera Division.

Große Hoffnungen legt man auch auf Saphir Taider (Inter Mailand) der 22-jährige Nachwuchsspieler hat diese Saison den Durchbruch in der Serie A geschafft und könnte auch bei der WM-Endrunde in Brasilien für Aufsehen sorgen. Abgerundet wird die Zentrale durch Foued Kadir (Stade Rennes) und Adlene Guedioura (Crystal Palace).

Im Sturm stehen Nationaltrainer Vahid Halilhodzic mit Nabil Ghilas (FC Porto), El Arbi Hillel Soudani (Dinamo Zagreb) und Islam Slimani (Sporting Lissabon) ebenfalls drei Topstürmer zur Verfügung die alle samt bereits über Europa bzw. Champions League-Erfahrung verfügen. Slimani war mit fünf Treffern der beste Torschütze während der WM-Qualifikation.

Doch nicht nur in der Offensive gibt es namenhafte Spieler, mit Faouzi Ghoulam (SSC Neapel) ist auch in der Abwehr ein absoluter Spitzenmann vorhanden. Auch Carl Medjani (FC Valenciennes) oder Aïssa Mandi (Stade Reims) gehören in ihren Vereinen zum Stammpersonal. Die größte Schwachstelle herrscht wohl zwischen den Pfosten, denn Algerien verfügt über keinen internationalen Spitzentorwart, drei der vier WM-Kandidaten spielen in der heimischen Liga. Lediglich Raïs M’Bolhi spielt im Ausland bei ZSKA Sofia, ist dort jedoch zumeist nur zweite Wahl.

Der Star der Mannschaft

Mit Blick auf den reinen Marktwert ist Sofiane Feghouli vom FC Valencia der größte Star in der algerischen Nationalmannschaft. Feghouli ist mit gerade einmal 24 Jahren auch der Spieler mit der meisten internationalen Erfahrung, mit den Spanier spielte er nicht nur in der Europa League sondern auch bereits in der Königsklasse.

Mit vielversprechenden Leistungen in der WM-Qualifikation hat er sich zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt und wird sicherlich auch bei der WM-Endrunde in Brasilien Verantwortung im Mittelfeld übernehmen. Mit Madjid Bougherra verfügt Algerien über einen weiteren erfahrenen Spielern der jahrelang in Schottland (Glasgow Rangers) und in England (Charlton Athletic) aktiv war. Bougherra hat auch das wichtige Tor beim Playoff-Rückspiel gegen Burkina Faso geschossen, mit 31 Jahren gehört er jedoch bereits zu den älteren Spielern im algerischen Kader und spielt darüber hinaus bei Lekhwiya Sports Club in Doha und damit sicherlich nicht auf dem höchsten Niveau.

Der Trainer

Mit Nationaltrainer Halilhodzic hat der algerische Verband im Sommer 2011 nicht nur einen Weltenbummler engagiert, sondern vor allem einen erfahrenen Fußball-Fachmann verpflichtet. Der 61-Jährige trainierte in der Vergangenheit bereits französische Top-Klubs wie Lille (1998 bis 2002) oder Paris St. Germain (2003 bis 2005). Auch in Sachen Nationalmannschaften sammelte er bereits erste Erfahrung, 2010 führte er die Elfenbeinküste zur WM-Endrunde nach Südafrika musste jedoch aufgrund des schwachen Abschneidens beim Afrika-Cup 2010 vorzeitig gehen.

Besonders kurios dabei ist die Tatsache, dass der damalige ivorische Verbandspräsident Jacques Anouma die Beurlaubung im Rahmen einer Fernsehsendung verkündete ohne vorher Halilhodzic zu informieren.

WM-Aussichten

Algerien konnte sich bisher für drei WM-Endrunden qualifizieren, direkt bei der ersten Teilnahme 1982 in Spanien gelang den Wüstenfüchsen mit dem 2:1 Auftaktsieg gegen Deutschland eine echte Sensation. Aber sowohl 1982, 1986 und 2010 kam man nicht über die Gruppenphase hinaus. Vor vier Jahren in Südafrika gab es gegen England, die USA und Slowenien zwei Niederlagen und ein Unentschieden, so dass man sogar ohne ein einziges erzieltes Tor abreisen musste.

Die Vorfreude auf die WM 2014 in Brasilien ist zwar groß in Algerien, doch die Menschen bleiben realistisch. Das Erreichen der K.o.-Phase würde man in Algerien mit dem WM-Titelgewinn gleichsetzen. Mit Belgien, Russland und Südkorea in der Gruppe H scheint dieses Unterfangen ohnehin schwer genug zu sein. Die Afrikaner gehen als klarer Außenseiter in die Vorrunde und müssen zu allem Überfluss direkt am ersten Spieltag gegen den Geheimfavoriten Belgien ran. Sollte man im zweiten Spiel gegen Südkorea Punkte sammeln, könnten sich das letzten Gruppenspiel gegen Russland zu einem wahren Finale entwickeln.