Wettquoten Brasilien Weltmeister

Der fünfmalige Weltmeister und Gastgeber Brasilien gehört zu den absoluten Turnierfavoriten für die WM 2014. Die Seleção sicherte sich zuletzt 2002 unter dem amtierenden Trainer Luiz Felipe Scolari den Titel in Japan und Südkorea.

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Die Erwartungen in Brasilien sind groß, aber auch die Spieler selbst haben den Titel als klares Ziel ausgegeben. Erfahrt hier im Team-Portrait mehr über die brasilianische Nationalmannschaft.

WM-Qualifikation

Als WM-Gastgeber ist Brasilien automatisch für die Endrunde 2014 qualifiziert.

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Fakten zu Brasilien

Einwohner: rd. 192 Millionen
Aktive Fußballer bei der Confederação Brasileira de Futebol (CBF): ca. 7 Millionen
Spitzname: Seleção
FIFA-Weltrangliste: Platz 9
Durchschnittsalter: rd. 27 Jahre
Rekordtorschütze: Pelé (77 Tore)
Rekordnationalspieler: Cafu (142 Spiele)
WM-Teilnahmen: 19x
Größter WM-Erfolg: Weltmeister 1958, 1962, 1970, 1994, 2002

Der Star der Mannschaft

Welchen Spieler soll man  aus einer Star-Auswahl wie dieser hervorheben? Mit einem Mannschaftswert von über 400 Mio. Euro hat Brasilien einen der teuersten Kader der Welt. Spieler wie Hulk, Thiago Silva, David Luiz, Marcelo oder Dani Alves verdienen allesamt das Prädikat Weltklasse. Dennoch gibt es wohl einen Namen, der sowohl in Brasilien als auch in Europa, eine ganz besondere Strahlkraft entfacht. Neymar da Silva Santos Júnior, vielen besser nur unter Neymar bekannt, ist der Hoffnungsträger und wohl größte Star dieser einzigartigen Mannschaft. Der 21-jährige Stürmer vom FC Barcelona hat bereits beim Confed Cup 2013 seine Extraklasse unter Beweis gestellt, als er mit vier Treffern zum Spieler des Turniers gewählt wurde.

Spieler im Fokus

Wen muss bzw. sollte man in dieser Mannschaft noch im Fokus behalten? Neben den bereits erwähnten „Europäern“ konnte sich auch Stürmer Fred mit 5 Treffern beim Confed Cup in den Vordergrund spielen. Der 29-jährige Angreifer ist einer der wenigen Nationalspieler, der noch in Brasilien, bei Fluminense Rio de Janeiro, spielt. Fred gilt unter Trainer Luiz Felipe Scolari als gesetzt in der Sturmzentrale. Neben Fred und Neymar konnte auch Paulinho beim Konföderationen-Pokal überzeugen, der 24-jährige Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2013 von Corinthians Sao Paulo zu den Tottenham Hotspur und wird aller Voraussicht nach gemeinsam mit Luiz Gustavo vom FC Bayern München die defensive Zentrale besetzen.

Der Trainer

Luiz Felipe Scolari übernahm die brasilianische Nationalmannschaft Ende 2012 vom zuvor entlassenen Chef-Coach Mano Menezes. Scolari war bereits von 2001 bis 2002 Nationaltrainer der Seleção und führte Brasilien bei der WM 2002 in Japan und Südkorea zum insgesamt fünften und letzten Titelerfolg. Trotzt des WM-Titels waren sowohl der brasilianische Fußballverband CBF als auch die eigenen Fans unzufrieden mit seiner Arbeit bzw. seinem Spielstil, weshalb er kurze Zeit nach dem WM-Finale sein Amt niederlegte. Von 2003 bis 2008 trainierte er unter anderem die portugiesische Nationalmannschaft, danach stand er für eine Saison beim FC Chelsea als Cheftrainer unter Vertrag.

Scolari gilt als eine absolute Respektsperson innerhalb der Mannschaft, seine Entscheidungen werden nicht angezweifelt, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Dennoch ist er für viele Spieler eine Art Vaterfigur, vor allem für die jungen. Der 65-jährige ist kein Freund von Stars innerhalb einer Mannschaft, sondern setzt das Kollektiv und den gemeinschaftlichen Erfolg in den Vordergrund. Darüber hinaus ist er defensiv geprägt, weshalb er nach wie vor von vielen brasilianischen Fußball-Fans als zu konservativ und langweilig betrachtet wird.

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