Wettquoten Italien Weltmeister 2014

Italien tat sich in den vergangenen Jahren oftmals schwer in der Qualifikation, präsentierte sich dann jedoch bei der Endrunde auf höchstem Niveau. Mit Blick auf die WM-Qualifikation 2014 jedoch, gab sich der Vize-Europameister keine Blöße und dominierte von Beginn an seine Gruppe B.

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Mit Dänemark, Tschechien und Bulgarien erwischte man dabei auch keine leichte Aufgabe. Doch am Ende blieb das Team ungeschlagen, sicherte sich vorzeitig das WM-Ticket. Mit dem Finaleinzug bei der EURO 2012 in Polen und der Ukraine, der 14. erfolgreichen WM-Qualifikation in Folge und einer entschieden offensiven Spielweise gehört die Squadra Azzurra in Brasilien erneut zum erweiterten Favoritenkreis.

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Die italienische Nationalmannschaft

Italien gehört zu den wenigen Nationen die seit jeher über einen nahezu unermüdlichen Pool an Nachwuchsspielern verfügen. Die U-Nationalmannschaften gehören seit Jahrzehnten stets zu den besten ihrer Jahrgänge. Bei der WM 2010 in Südafrika setzte man jedoch auf eine veraltete Mannschaft und wurde prompt mit dem Vorrundenaus als amtierenden Weltmeister bestraft.

Seit Cesare Prandelli jedoch das Ruder übernommen hat, nach der WM 2010, gehört Italien wieder zu den absoluten Spitzenteams in Europa und weltweit. Der intelligente Trainer, hat einen relativ ausgeglichenen Mix aus Erfahrung und Jugend zusammengestellt.

Er setzt genau so auf erfahrene Spieler wie Andrea Pirlo oder auf schwere Charaktere wie Mario Balotelli. Hinzu kommt die Tatsache, dass er auf nahezu jeder Position über Alternativen verfügt. Kaum ein Team hat solch einen breiten und qualitativen Kader zugleich.

Die Stars der Mannschaft

Große Namen hatte und hat Italien immer zur Genüge und doch ist es am Ende meist ein Name, der in den vergangenen Jahren immer wieder fällt – Andrea Pirlo. Der Mittfeldspieler ist das das Hirn des italienischen Spiels, der Ideen- und Taktgeber. Es wird bereits das sechste große Turnier für Pirlo sein und das schon alles über die Qualität des Strategen aus. Der Freistoßspezialist ist vor kurzem 35 Jahre alt geworden. Bei Prilo stellt sich die Frage, was er unter den klimatischen Bedingungen Brasiliens noch leisten kann. Bereits beim Confed Cup 2013 hat man gesehen wie sehr die Italiener unter dem extremen Klima gelitten haben.

Neben Pirlo sind mit Gianluigi Buffon, Mario Balotelli, Antonio Cassano, Andrea Barzagli weitere übliche Verdächtige im Kader. Mit Riccardo Montolivo hat sich ein Leistungsträger unmittelbar vor Beginn der WM das Waden- und Schienenbein gebrochen und fällt damit für das Turnier aus.
In Deutschland wird man gespannt auf den Neu-Dortmundern Ciro Immobile schauen, der gute Chancen hat sich nach einer Traumsaison beim FC Turin einen Stammplatz in der Squadra zu erkämpfen.

Der Trainer

Italien hat neben Andrea Pirlo einen weiteren Gentleman in seinen Reihen, dieser steht jedoch an der Seitenlinien. Cesare Prandelli hat die italienische Mannschaft aus dem Wachkoma nach der WM 2010 wiederbelebt. Das war nach der desaströsen WM-Endrunde in Südafrika auch dringend nötig. Er ist ein zurückhaltender, zuvorkommender Mensch, aber Prandelli weiß sehr genau, was er will. Den alten Verteidigungsfußball früherer Zeit hat er mit Offensivelementen ad acta gelegt bzw. grundlegend reformiert.

Der 56-jährige hat Italien nach und nach umgebaut und verjüngt und es dabei nebenbei ins Finale der Fußball-Europameisterschaft 2012 geschafft. Gelingt es ihm seine Mannschaft nochmals so auf den Punkt vorzubereiten wie in Polen und der Ukraine, wird Italien auch in Brasilien eine tragende Rolle spielen.

WM-Aussichten

Während andere Top-Favoriten in der Vorrundenphase Zeit haben sich „aufzuwärmen“, geht es für Italien direkt mit echten Finalspielen los. Die Gruppe D die das Prandelli-Team erwischt hat, hat es in sich und gehört zu den anspruchsvollen der gesamten WM. Mit England, Italien und Uruguay treffen drei gleich Weltmeister vergangener Tage aufeinander und alle drei gehören zum Favoritenkreis. Lediglich Costa Rica fällt in dieser Gruppe deutlich ab.

Viele Experten trauen Italien neben Uruguay am ehesten den Sprung in die K.o.-Runde zu. Umso wichtiger ist es, dass gegen den vierten Teilnehmer Costa Rica kein Ausrutscher passiert. Aber auch der Auftakt gegen England sollte dabei nicht verpatzt werden.

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