WM 2014 Finale Wettquoten

Zwei der 32 Mannschaften, die am 12. Juni die WM 2014 in Brasilien in Angriff genommen haben, werden am 13. Juli knapp vor der Erfüllung ihres ganz großen Traums stehen. An diesem Sonntag findet im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro das Finale und gleichzeitig der absolute Höhepunkt der 20. Weltmeisterschaft statt. Dort kämpfen die siegreichen Halbfinalisten, die sich am 8. bzw. 9. Juli durchsetzen konnten, um den WM-Titel. Fast 74.000 Zuschauer werden in der sicherlich ausverkauften Finalarena mindestens 90 Minuten lang mitfiebern, ehe der neue Titelträger feststeht.

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Der Großteil der Fans hofft naturgemäß, dass Gastgeber Brasilien einer beiden Finalisten sein wird. Laut Wettanbieter sollte dies der Selecao auch gelungen, denn die Elf von Luiz Felipe Scolari ist der Top-Favorit auf den Titelgewinn und damit auch auf das erreichen des Endspiels. Daneben gelten mit Argentinien, Deutschland und Spanien die weiteren Teams der „Big Four“ als Anwärter Nummer eins auf eine Finalteilnahme. Doch nicht immer läuft es so, wie die Online -Bookies es voraussehen oder die Erwartungen der Fans es fordern würden.

Macht Brasilien das „Maracanaço“ vergessen?

Gerade der Gastgeber ist in dieser Hinsicht ein gebranntes Kind. Vor 64 Jahren war Brasilien zum ersten Mal Veranstalter einer WM und im letzten Spiel der Finalrunde erwarteten 200.000 Fans im Maracana-Stadion, dass die Brasilianer gegen Uruguay den Titel holen. Der Selecao hätte ein Remis genügt, doch La Celeste machte allen einen Strich durch die Rechnung und sicherte sich mit einem 2:1-Erfolg den zweiten und bislang letzten Titelgewinn. Für Brasilien stellt die unter der Bezeichnung „Maracanaço“ bekannt gewordene Pleite ein Trauma dar, das bis heute noch nicht überwunden werden konnte. Dies würde nur durch einen Erfolg im Endspiel 2014 gelingen.

Wettquoten-Vergleich: Wer erreicht das WM 2014 Finale

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Tabelle oben: Wettquoten Vergleich für die Favoriten auf das Erreichen des Finales. Die Wettanbieter gehen davon aus, dass Argentinien und Brasilien am 13. Juli das Endspiel der WM 2014 bestreiten werden.

WM-Endrunden auf dem amerikanischen Kontinent waren immer mit einem Heimvorteil verbunden. So konnte noch kein europäisches Team sich auf dem amerikanischen Doppelkontinent einen WM-Titel sichern. Die Tschechoslowakei (1962 in Chile), Italien (1970 in Mexiko und 1994 in den USA), die Niederlande (1978 in Argentinien) sowie Deutschland (1986 in Mexiko) hatten die Hand bereits am WM-Pokal, mussten sich aber allesamt ihren südamerikanischen Kontrahenten im Endspiel geschlagen geben.

Beendet Deutschland oder Spanien europäische Durststrecke?

Als aussichtsreichste, europäische Kandidaten auf den Finaleinzug gelten Deutschland und Titelverteidiger Spanien. Die DFB-Auswahl hält mit sieben Finalteilnahmen den Rekord, konnte den Titel allerdings „nur“ drei Mal erringen (zum Vergleich: Brasilien stand ebenfalls sieben Mal im Finale, gewann davon fünf). Die Spanier können sich laut den Online-Bookies ebenfalls große Hoffnungen auf die Teilnahme am Endspiel machen. Als Titelverteidiger gehört die Furia Roja zu den Top-Anwärtern Nummer eins auf den Sieg. Vor vier Jahren gewannen die Iberer als erste Europäer eine Weltmeisterschaft, die außerhalb des „alten“ Kontinents stattgefunden hat.

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Wenn es um die möglichen Final-Teilnehmer geht, darf Argentinien natürlich nicht vergessen werden. Lionel Messi und Co. werden nach Brasilien sogar die zweitbesten Chancen auf das Erreichen des Endspiels zugesprochen. Wenn es nach den Erwartungen der Wettanbieter geht, dann werden sich die Argentinier mit Brasilien am 13. Juli um die WM-Trophäe duellieren. Doch es liegt in der Natur des Fußballs, dass eben nicht immer nach Plan läuft. Daher ist es auch leicht möglich, dass es am Ende eine Überraschung geben wird. Schließlich sind mit Italien, England, Belgien, Kolumbien oder Frankreich Top-Teams am Start, die immer wieder für sportliche Ausrufezeichen gut sind.

 

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